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Der Sturzhelm
Sturzhelm
Dein Lebensversicherung

Ohne ist nicht drin. Zwar sind Mopedfahrer/innen oft in Unfälle verwickelt, manchmal sogar mit Todesfolge. Viele Unfälle gehen jedoch glimpflich aus, weil die meisten auf ihr Köpfchen schauen und die Helmpflicht beachten. Hier kommen Tipps für den richtigen Sturzhelm:

Typ.
Keine Halbschalen- und Jethelme.

Passform.
Der Helm soll fest sitzen, aber nicht unangenehm eng sein. Bei geschlossenem Kinnriemen darf er sich nicht abstreifen lassen.

Sicht.
Der Helm muss ein möglichst weites Sichtfeld bieten.

Visier.
Das Visier soll kratzfrei, beschlagfrei und optisch einwandfrei sein. Von getönten Visieren ist abzuraten, da sie bei Nacht- und Tunnelfahrten und bei Schlechtwetter die Sicht verschlechtern.

Lüftung.
Gute Belüftungsmöglichkeiten vermeiden einen "heißen Kopf" oder Beschlagen.

Verschluss.
Der Kinnriemen muss auch mit Handschuhen leicht bedienbar sein.

Wechsel.
Helmwechsel nach fünf bis acht Jahren und unmittelbar nach einem Unfall, wenn der Helm harten Kontakt mit dem Boden oder einem Hindernis hatte - auch wenn er scheinbar unbeschädigt ist.

Kauf.
Keinen gebrauchten Sturzhelm kaufen.

Probefahrt.
Dämmt der Helm Wind- und Fahrzeuggeräusche, sodass Gehörschäden ausgeschlossen sind? Andererseits: Sind Außengeräusche noch hörbar? Den herannahenden Lkw solltest ihr nicht überhören!


>Sturzhelm.pdf  267.9 kB

Entnommen mit freundlicher Genehmigung (Mag. Hörhan) aus dem Ratgeber für gesundes Leben "Feel Good" (Beilage zum Gesundheitspass für Jugendliche) des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen.
Erstellt am 31.3.2006 | Zuletzt bearbeitet am 23.3.2008