
Am 22.11.2004 fand im Festsaal des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen im Beisein von Frau Bundesministerin Maria Rauch-Kallat die Schlussrunde der Besprechungen über den „Gesundheitsplan für Kinder und Jugendliche in Österreich" statt. In ihrer Einleitung und Ansprache betonte Frau Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, dass neben ihrem eigenen Engagement für Kinder und Jugendliche auch das Buch „Weggelegt – Kinder ohne Medizin" eine „Auslöser-Funktion" hatte. So ist es auch zu verstehen, dass in der Prioritätenliste vor allem die hochspezifischen und in der Pädiatrie seltenen internen und chirurgischen Methoden und Operationen genauer beleuchtet wurden. Vom Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Müller, wurde als die wesentliche Maßnahme einer Strukturverbesserung in der Pädiatrie die Einführung von gesetzlich genormten Ausbildungsrichtlinien für die einzelnen Spezialgebiete in der Pädiatrie gefordert. Die Errichtung der folgenden 13 Additivfächer wurde von Frau Bundesministerin Maria Rauch-Kallat definitiv zugesagt: - Pädiatrische Kardiologie
- Pädiatrische Pneumologie
- Pädiatrische Hämatologie/Onkologie
- Neuropädiatrie
- Neonatologie und Intensivmedizin
- Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
- Pädiatrische Nephrologie
- Pädiatrische Gastroenterologie/Hepatologie und Ernährung
- Pädiatrische Allergologie
- Angeborene Stoffwechselstörungen
- Pädiatrische Sportheilkunde
- Pädiatrische Rheumatologie
- Pädiatrische Infektiologie
In der Diskussion wurde auch immer wieder betont, dass Pläne nicht nur „in der Schublade verschwinden" sollten. Im Gegenteil: Man sollte möglichst rasch nach ihrer Umsetzung streben. Daher wird eine eigene, noch zu benennende „Steuerungskommission" die einzelnen Umsetzungsschritte auch „überwachen".
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