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Depression Schlafstörungen
Kerbl Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl *)
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz


F: Wegen Depressionen hat mir mein Frauenarzt in der Schwangerschaft Fluctine (Flux Tabs) verschrieben. Mein jetzt 8 Monate alter Sohn hat von Geburt an am Tag nie geschlafen und wird auch jetzt noch jede Nacht alle 2-3 Stunden munter. Kann das mit dem Medikament in der Schwangerschaft zu tun haben? Und reicht es für die Entwicklung aus, wenn Babys nicht länger als 8-9 Stunden pro Tag schlafen?


A: Ein direkter Zusammenhang mit dem in der Schwangerschaft eingenommenen Medikament ist eher unwahrscheinlich. Babys im ersten Lebensjahr zeigen eine individuell recht unterschiedliche Entwicklung des Schlafrhythmus. Manche schlafen schon nach wenigen Wochen durch (meist zur Freude der Eltern!), andere werden auch Ende des ersten Lebensjahres oder sogar im zweiten Lebensjahr nachts immer wieder wach. Das nächtliche Wachwerden ist für das Kind selbst weniger Problem als für die Eltern. Insbesondere gefährdet nächtliches Erwachen auch nicht die normale Entwicklung Ihres Kindes. Grundsätzlich gilt: Ein gesundes Baby holt sich soviel Schlaf wie es braucht.....


>Depressionen_Schlafstoerungen_Univ_Prof_Dr_Reinhold_Kerbl.pdf  19.1 kB


Dieser Artikel ist in der Volltextversion auch unter
Pädiatrische Spezialbereiche Schlafmedizin und Schlafforschung Depression Schlafstörungen
zu finden.


*) Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde
Erstellt am 18.5.2005 | Zuletzt bearbeitet am 30.8.2010