Was versteht man genau unter einer rektoperinealen Fistel? Wo gibt es einen erfahrenen Kinderchirurgen, der auch mit einem Kinderneurologen zusammenarbeitet? Bei der Analatresie handelt es sich um eine Fehlbildung mit angeborenem Verschluss des Enddarmes und des Analkanals, welche beide nicht ausgebildet sind. In über 90% der Fälle besteht eine Fistel, die in unterschiedlicher Höhe münden kann (Harnblase, Harnröhre, Vagina, Scheide oder Damm). Der Operationseingriff besteht darin, dass man den Darm an der entsprechenden Stelle herausleitet und somit einen neuen Anus schafft. Somit wird eine Fistel, die weiter vorne in den Damm mündet, aus der Umgebung herausoperiert und an richtiger Stelle wieder eingepflanzt. Je weiter unten der angeborene Verschluss liegt, desto besser ist das zukünftige Ergebnis bezüglich der Kontinenz. Die Behandlung von Analatresien, sowie der allenfalls damit verbundenen Fehlbildungen, gehört an der Universitätsklinik für Kinderchirurgie in Graz zur Routine. Selbstverständlich stehen an einem Zentrum wie unserem auch alle anderen Spezialisten - wie Kinderkardiologen, Kinderneurologen, Kinderurologen etc. - rund um die Uhr zur Verfügung.
o.Univ.-Prof.Dr.Michael E. Höllwarth Vorstand der Universitätsklinik für Kinderchirurgie in Graz
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