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Hämatologie
Womit beschäftigt sich die Kinder-Hämatologie?
Es gibt bestimmte seltene, nicht maligne (= nicht bösartige) Erkrankungen der Blutbildung bzw. des Blutes bei Kindern und Jugendlichen. Viele dieser Erkrankungen sind angeboren, dazu zählen bestimmte Anämien (= Blutarmut) durch verminderte Blutbildung, Anämien durch verminderte Lebensdauer der Erythrozyten( = rote Blutkörperchen), Leukozytopenien (Mangel an weißen Blutkörperchen), sowie andere seltene Formen angeborener, fehlerhafter Blutbildung.

Andere hämatologische Erkrankungen werden im Laufe der Kindheit oder Adoleszenz erworben, wie die schwere aplastische Anämie (ein weitgehender Ausfall jeglicher Blutbildung), die immunhämolytische Anämie (durch immunologische Vorgänge hervorgerufene Blutarmut infolge vorzeitiger Zerstörung der Erythrozyten), und verschiedene Formen der Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen).

Die Abklärung hämatologischer Erkrankungen erfolgt durch eine gründliche ärztliche Untersuchung sowie durch gezielte Blutuntersuchungen. Manchmal werden auch andere Verfahren zusätzlich herangezogen, z.B. eine Ultraschalluntersuchung des Bauches, etc.
Erstellt am 27.4.2004 | Zuletzt bearbeitet am 15.5.2009