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Not und Wachstum in Eltern-Kind-Beziehungen
NOT UND WACHSTUM IN ELTERN - KIND BEZIEHUNGEN:

Eine Reflexion über retrospektive, projektive und prospektive Auswirkungen früher Mangelzustände und anderer defizitärer Beziehungswelten Text wurde adaptiert nach einem Vortrag im Kinderschutz - Zentrum Lübeck, 18.9.2000


von Univ.-Prof.Dr.med.Marguerite Dunitz-Scheer, Graz

Zusammenfassung:

Dieser Artikel wurde einerseits für Helfer geschrieben, deren tägliche Berufswelt wenig attraktiv und gesellschaftlich wenig anerkannt ist: Sozialarbeiter, Kinderpsychologen, Therapeuten, und bisweilen auch Kinderfachärzte sind oft die ersten externen Begegner von Kindern, die aus unterschiedlichsten Gründen vernachläßigt und benachteiligt sind. Diese Situation ist nie schön, nie lustig, nie ehrenvoll und subjektiv selten psychodynamisch lohnenswert. Noch weniger ist dem Helfer der Sinn und Nutzen seiner oft mühseligen, schlecht bedankten und wenig bis nicht bezahlten Bemühungen klar. Der Artikel möchte sich aber andererseits auch an Eltern wenden, die aus ebenfalls unterschiedlichsten Gründen, und nie in böser Absicht ihre Kinder schlecht behandeln oder zuschauen, wie ihre Kinder schlecht, nämlich benachteiligt aufwachsen oder in schlechte Gesellschaft kommen. Diesen Betroffenen möchte der Text Mut zur Veränderuzng ihrer Situation machen und der Gewohnheit der Erzeugung von Schuldgefühlen, die niemandem, am wenigsten den Kindern nützen, entgegenwirken!

>Not_und_Wachstum.pdf Not und Wachstum 12.4 kB
Erstellt am 28.4.2004 | Zuletzt bearbeitet am 23.3.2008