Vorsorgemedizin
HOME >> Vorsorgemedizin >> Tipps zum Thema Baby >> Durchschlafstörungen bei Babys
Menü ausblenden
Login   Sitemap   Kontakt   Presse      Suche nach  
Durchschlafstörungen bei Babys
Babys im 1. Lebensjahr streben nach Ordnung und entwickeln erst langsam einen Tag- und Nachtrhythmus. Man sollte nach dem Grundsatz "Weniger ist mehr!" vorgehen, denn überreizte Kinder werden oft durch das Setzen von zusätzlichen Reizen (Licht einschalten, herausnehmen und herumtragen, ansprechen oder berühren) noch unruhiger. Man sollte versuchen, Unruhezustände nicht immer durch das Anbieten von Nahrung oder Tee abzustellen, sondern sich manchmal zwingen, einfach nur anwesend zu sein. Man kann auch das Baby in die sogenannte Embryonalhaltung (Hockhaltung in Bauchlage) bringen. Erzieherische Maßnahmen setzen und schlechte Angewohnheiten (z.B. Mitternachtsmahl-zeiten) abstellen, macht erst ab dem 1. Lebensjahr Sinn, da dann die Gedächtnisentwicklung einsetzt. Man sollte versuchen, mit der Unreife des Babys umsichtig zu sein. Vor allem sollte man Geduld bewahren, denn alles was die Eltern nervös macht, beunruhigt auch das Kind.

Dr.Helmuth Howanietz
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien
Erstellt am 24.4.2004 | Zuletzt bearbeitet am 15.5.2009