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Vorschlag zur Vitamin K-Prophylaxe bei Neugeborenen - Stellungnahme der Ernährungskommission
Konsensuspapier der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendheilkunde (ÖGKJ)


Mitglieder der Ernährungskommission: Johannes Deutsch, Ursula Goriup,
Helmut Haas, Christoph Male (Gast),Wolfgang Muntean (Gast),Beate Pietschnig, Arnold Pollak, Irmin Rock,Wolfgang Sperl,Kurt Widhalm,Karl Zwiauer (Vorsitzender)


Hintergrund

Vitamin K (VK)-Plasmaspiegel beim Neugeborenen sind aufgrund des geringen transplazentalen Transfers niedrig. Darüber hinaus erhalten gestillte Säuglinge nur marginale VK-Mengen,da der VK-Gehalt der Muttermilch (MM) niedrig ist. Milchfertignahrungen (MFN) sind mit VK auf das etwa 20fache der MM angereichert. Trotz marginaler VK-Zufuhr erreichen gestillte Neugeborene normalerweise innerhalb von etwa 4 Tagen VK-Plasmaspiegel Erwachsener (0,4 ng/ml),die ausreichend für eine normale Gerinnungsfunktion sind. Die VK-Spiegel mit MFN ernährter Säuglinge sind etwa 10fach höher.


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>Vitamin_K_Prophylaxe.pdf  126.2 kB
Erstellt am 30.6.2004 | Zuletzt bearbeitet am 23.3.2008