
In zahlreichen Studien ist belegt, dass Früh- und Neugeborene sehr positiv auf den Geruch von Fruchtwasser reagieren. Allerdings ist immer noch unklar, welche Stoffe es sind, die diese Reaktion bei den Neugeborenen auslösen. Und ob es Unterschiede im Geruch und Geschmack des Fruchtwassers von verschiedenen Frauen gibt. Wir wollen in Kooperation mit der TU Wien oder Graz (je nachdem, welche technische Ausstattung besser passt) die Geruchs- und Geschmackstoffe qualitativ und quantitativ analysieren. Auf Basis dieser Ergebnisse gelingt es vielleicht, Nahrung zu entwickeln, die den Babys "besser schmeckt" und dadurch den Prozess des Essen-Lernen zu erleichtern und die Zeit an der Sonde zu reduzieren. Aus unserer klinischen Erfahrung ist bekannt, dass Frühgeborene später eher Essstörungen (im Sinne einer posttraumatischen Reaktion) entwickeln. Vielleicht hängt dies mit der Dauer der Sondenernährung zusammen. Diesen Artikel finden Sie auch unter: http://www.kinderpsychosomatik.at/
|