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Kein Zusammenhang zwischen MMR, Impfung und Autismus
Eine retrospektive Studie aus Dänemark (The New England Journal of Medicine Vol. 347 Nr 19 2002) untersuchte einen möglichen Zusammenhang zwischen einer Masern-Mumps-Röteln (MMR) Impfung und Autismus. Die Untersuchung beinhaltete eine Kohorte, aller von Jänner 1991 bis Dezember 1998 geborener Kinder. Von 537.303 Kindern hatten 440.655 (82.0%) die MMR Impfung erhalten. Die statische Auswertung dokumentierte, dass das relative Risiko für das Auftreten einer autistischen Erkrankung in der geimpften Gruppe sogar leichtfügig geringer war als in der Gruppe der nicht MMR geimpften Kinder. Somit besteht keinerlei Hinweis für die geäußerte Hypothese, dass die MMR Impfung einen Autismus auslösen könne.
Erstellt am 25.4.2004 | Zuletzt bearbeitet am 23.3.2008