Influenza ist mit saisonal wiederkehrenden Epidemien und seltener globalen Pandemien eine der folgenschwersten Infektionskrankheiten. Mit der jährlich zu erneuernden Schutzimpfung und antiviralen Medikamenten aus der Gruppe der Neuraminidasehemmer stehen effektive Optionen zur Prophylaxe und Therapie der Influenza und deren Komplikationen bereit, die in Österreich aber nicht annähernd die aus infektiologischer und sozialmedizinischer Sicht wünschenswerte Anwendung finden. Im Rahmen eines Arbeitstreffens von Vertretern verschiedener mit dem Management von Influenza-Erkrankungen befasster Institutionen und Disziplinen* wurden aktualisierte Empfehlungen für das extramurale Influenza-Management in Österreich erarbeitet. Sie umfassen Prophylaxe, Diagnostik und therapeutisches Management von humanen und aviären Influenzainfektionen und skizzieren das Vorgehen im Pandemiefall.
*Teilnehmer am Konsensus-Meeting am 3. September 2008:
Dr. Renate Hoffmann-Dorninger
DDr. Martin Haditsch
Univ.-Prof.Dr.Michael Kunze
Univ.-Prof.Dr.Ursula Kunze
Dr. Jadwiga Linemayr
Univ.-Prof.Dr.Theresia Popow-Kraupp
Dr. Monika Redlberger-Fritz
Dr. Manfred Troll
Prim.Univ.-Prof.Doz.Dr.Christoph Wenisch
Erweitertes Konsensus-Panel:
Univ.-Prof.DDr.Wolfgang Graninger
Univ.-Prof.DDr.Egon Marth
Prof. MR Dr. Hubert Hrabcik
Prim.Univ.-Prof.Dr.Ingomar Mutz
OMR Dr. Wilhelm Sedlak
Konsensuspapier_Influenza-Infektionen-2008.pdf 488.2 kB
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