Vorsorgemedizin
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Quecksilber in Impfstoffen
Welche Impfstoffe sind quecksilber-hältig? Wie kann man sie vermeiden?
Ein Rat ganz zu Beginn: Am besten spricht man vor der Impfung mit dem Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und verlangt, dass das Kind mit einem quecksilber-freien Impfstoff geimpft werden soll. Heute sind die gängigsten Impfstoffe, wie z.B. der 6fach-Impfstoff, der Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff, der Impfstoff gegen Hepatitis A und B bzw. der FSME-Impfstoff bereits quecksilber-frei. Ganz vereinzelt gibt es noch spezielle Impfstoffe mit Quecksilber (z.B. Tetanol gegen Tetanus, manche Grippe-Impfstoffe). Andererseits hat man auch bei diesen Impfstoffen meist eine Wahlmöglichkeit: Man kann dem Kind z.B. eine Kombinations-Impfung verabreichen lassen, die einen Tetanus-Impfstoff ohne Quecksilber enthält. Auch auf EU-Ebene werden bereits Empfehlungen für die Impfstoffhersteller ausgearbeitet, die den gänzlichen Verzicht auf Quecksilber vorsehen.

MR Dr.Wilhelm Sedlak
FA für Kinder- und Jugendheilkunde in Linz
Erstellt am 24.4.2004 | Zuletzt bearbeitet am 16.5.2009